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Frühlingshaftes
Wetter wurde für den 8. März 2008 bestellt und wir wurden nicht
enttäuscht.
Eingeladen waren
die Mitglieder des Kreislandfrauenverbandes und der dazugehörigen
Ortsgruppen. Sehr erfreulich war für uns, dass unter den 56
Teilnehmerinnen auch Nichtmitglieder waren. Mit unseren
Veranstaltungen wollen wir uns für Frauen und Mädchen öffnen, die
nicht unbedingt eine Mitgliedschaft in unserem Verband eingehen.
Die Begrüßung durch unsere Kreisvorsitzende, Frau Angelika Kuhz, war
gleichzeitig die Eröffnung eines leckeren Kuchenbufett. Der
Kreativität unserer Landfrauen waren keine Grenzen gesetzt, so
manches Kuchenrezept wurde gleich zum Nachbacken ausgetauscht.
Natürlich wollten
wir nicht nur bei Kaffee und Kuchen plaudern, sondern ein
interessanter Vortrag war angekündigt. Als Referentin konnten wir
die Diätassistentin Frau Rasch, Referentin bei der nvz Rostock
gewinnen. Das Thema „Augen auf beim Lebensmittelkauf – Vorsicht
versteckte Fette“ zog uns Zuhörer in den Bann. Aus ihren
Ausführungen möchte ich nachfolgendes wiedergeben: „ Einen gewisse
Portion an Fett braucht Jeder von uns, es dürfen ruhig 30 g pro 1000
Kalorien sein. Wichtig ist es vorallem das „richtige“ Fett zu
wählen.“ Sie gab uns den Tipp in der Küche auf kaltgepresste Öle
zurückzugreifen, sie sollten einen hohen Anteil an ungesättigten
Fettsäuren haben. Transfette sollten wir besser meiden, dahinter
verbergen sich gehärtete pflanzliche Fette. Oft anzutreffen in Fast
Food, Fertiggerichten, industriellen Backwaren und vielen anderen
süssen und auch salzigen Snacks.
Diese Transfette können in der Küche beim sehr heißen Braten und
Frittieren entstehen.
Bitte Vorsicht, niemals Fette überhitzen und immer nur einmal
verwenden.
Künftig werden wir kritischer beim Kauf von Lebensmitteln auf die
Zutatenliste schauen.
So ist es ein Irrtum von uns, großen Aufschriften auf
Nahrungsmitteln zu vertrauen. Es ist wichtig auch das Kleingedruckte
zu lesen, auch wenn es noch so klein ist. Als Beispiel
brachte uns Frau Nehls, Projektleiterin bei der nvz, Becel
pro-aktiv, wo in großer Schrift steht, senkt nachweislich den
Cholesterinspiegel.
Dieser Brotaufstrich ist sehr teuer, hat eine Wirkung wie ein
Medikament und daher nicht für jeden geeignet und schon gar nicht
vorbeugend oder für Kinder. Es wird in ganz klein gedrucktem Text
darauf verwiesen, dass man bei Einnahme von Medikamenten unbedingt
den Arzt konsultieren sollte. Auf Anfrage der Referentin meldeten
sich 3 Frauen, die Becel
regelmäßig als Brotaufstrich verwenden, aber diesen klein gedruckten
Text nie Beachtung schenkten.
Zum Abschluß gab sie allen den Rat, Lebensmittel zu kaufen, für die
keine besondere Werbung gemacht wird, dann ist „frau“ auf der
sicheren Seite.
Ein kleiner Verkaufsbasar organisiert durch Landfrauen aus den
Ortsgruppen lockerte diese Frauentagsveranstaltung auf.

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