Das Eigene und das Fremde                                                  

                                                   

       Wo:
Jugendclub in Hohen – Luckow

       Zeitraum:
01.02. – 31.07.2008

       Wer wird in dem Projekt aktiv, wer nimmt daran teil?

       Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien.


       Voraussichtliche Zahl der Aktiven

       Bis zu 20 Kinder und Jugendliche.     

       Projektidee und Ziele      

       Diese Kinder und Jugendlichen für Projekte zu gewinnen, ist eine schwierige Aufgabe. Viele von ihnen sind demotiviert, weil sie bisher wenige
       Erfolgserlebnisse hatten. Deshalb ist es Ziel dieses Projektes, Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen.
       Die Kinder und Jugendlichen erfahren in diesem Projekt ein hohes Maß an Wertschätzung und erleben, was sie zu schaffen im Stande sind.
       Wobei es es nicht nur das Staunen darüber ist, was sie selbst geschaffen haben, sondern auch die Anerkennung von außen.
       Wenn die Kinder und Jugendlichen ihren Club selbst gestalten, werden sie sich damit noch mehr identifizieren.
       Die Idee ist, dass Kinder und Jugendliche ihren Jugendclub mit einer Designerin nach ihren Bedürfnissen gestalten.
       Anregungen für die Gestaltung des Raumes wollen sie sich aus einer fremden Kultur holen. Welche Kultur das ist, wird sich im Arbeitsprozess
       heraus kristallisieren.
       Die Kinder und Jugendlichen werden in die Planung, Entwicklung und Umsetzung einbezogen, ja mehr als das, sie werden die Umsetzung ihrer Ideen
       selbst vollziehen.
       Durch dieses Projekt  werden die Kinder und Jugendlichen auch andere Kulturen kennenlernen und diese eher tolerieren. Nicht zuletzt werden die Beteiligten
       durch die Beschäftigung mit einer anderen Kultur an unsere Werte erinnert.
       Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich mit der eigenen Wahrnehmung: Was ist uns fremd, was ist vertraut, wie gehen wir um mit dem Fremden?
       Sie werden ihre eigenen Ausdrucksmöglichkeiten erweitern, das Eigene wagen, Selbstvertrauen stärken, sich einen eigenen Raum schaffen.
       Dabei entwickeln die Kinder und Jugendlichen Selbstkompetenz und erfahren ein hohes Selbstwertgefühl.
      

      Ablauf

     Februar/März/April 2008 
     - Kennenlernen
     - Herausarbeiten der Bedürfnisse und Wünsche für eine Raumgestaltung
     - Recherche im Internet und in Büchern über andere Kulturen
     - wenn schon eine Idee vorhanden ist, beschäftigen sie sich mit dieser Kultur
     - hierbei wird Wert elegt auf Lebensart und Wohnkultur (es geht ja um die Gestaltung eines Raumes)
     - Begegnung mit einem Vertreter dieser Kultur
     - wobei auch der Frage
der Geschlechterrollen nachgegangen wird in Bezug auf  die Gestaltung der Räume im Vergleich zu unserer Kultur
     - Erarbeitung von eigenen Entwürfen für die Gestaltung

      Mai - Juli 2008

      Umsetzung der Entwürfe malern, Stoffe bedrucken, nähen, sägen, schrauben, Einweihung des Raumes 

      Dieses Projekt wurde von der Deutschen Kinder –und Jugendstiftung Regionalstelle Mecklenburg – Vorpommern
      c/o RAA Mecklenburg – Vorpommern e.V. bewilligt.

     
      Dieses Projekt hat bereits begonnen und bereitet den Kindern und Jugendlichen viel Spaß.
             

      

      Bewahrung von Mecklenburger Koch – und Backrezepten

    

      Wo: Jugendclub in Hohen – Luckow

      Zeitraum: Dezember 07 – Oktober 08

      Wer wird in dem Projekt aktiv, wer nimmt daran teil?

      Zielgruppe sind Kinder aus sozial benachteiligten Familien.


      Voraussichtliche Zahl der Aktiven

      Bis zu 7 Kinder.

     Projektidee und Ziele

     Der Jugendclub in Hohen – Luckow spiegelt die typische Besucherstruktur vieler offener Kinder – und Jugendeinrichtungen wider. Ein großer Teil dieser Kinder
     kommt aus benachteiligten Elternhäusern.
     Weil es schwierig ist, diese jungen Menschen für Projekte zu gewinnen, dürfen die Anforderungen an solche Projekte nicht zu anspruchsvoll sein. Denn nur
     so erfahren die Kinder eine Wertschätzung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten und damit Erfolgserlebnisse.

     Da der  Jugendclub als Haus der Generationen entwickelt werden soll, wird dieser Club auch durch Seniorinnen genutzt. Die jungen Leute akzeptieren diese
     Tatsache. Dadurch ist es auch schon zu gemeinsamen Veranstaltungen von Kindern, Jugendlichen und Seniorinnen gekommen. So wurden
     z.B. ein gemeinsames Romméturnier und ein Tischtennisturnier durchgeführt. 
     Dass sich alt und jung gut verstehen, wollen wir für ein Projekt nutzen, dass  sich mit der Pflege und Bewahrung von Mecklenburger Traditionen beschäftigt.
     Dieses Projekt ermöglicht sogar eine Zusammenarbeit zwischen den jungen Menschen und den Seniorinnen. Im Mittelpunkt unseres Projektes steht
     die Pflege und Bewahrung von Traditionen zum Thema „Mecklenburger Küche“.
     Wir wollen erreichen, dass die Kinder von den Seniorinnen lernen.
     Ziel des Projektes ist es, Kinder mit der Mecklenburger Küche vertraut zu machen.
     Die Kinder probieren unter Anleitung von Seniorinnen des Ortes Mecklenburger Koch – und Backrezepte aus.
     Dieses Projekt soll dazu beitragen, dass Traditionen der Mecklenburger Küche wieder in Erinnerung gebracht und bewahrt werden.
     Außerdem ist es eine bekannte Tatsache, dass Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, sich meistens ungesund ernähren. Dazu zählen
     leider auch einige unserer Kinder aus dem Jugendclub.
     Mit unserem Projekt leisten wir deshalb einen kleinen Beitrag, um bei unseren Kindern ein gesünderes Essverhalten zu entwickeln. 
     Die Kinder werden feststellen, dass auch Mecklenburger Gerichte schmecken und gemeinsames Kochen, Backen und Essen Spaß machen.


     Dieses Projekt wird finanziell durch die Stiftung der OstseeSparkasse Rostock unterstützt.   

     Es ist zu ersten gemeinsamen Kochnachmittagen gekommen. Bis zu 7 Kinder im Alter von 10 – 12 nehmen daran teil. Besonders freut es uns, dass dazu auch
     3 Jungen gehören.
    So wurden z.B. bisher die Gerichte Klackerklümp und Klopfschinken unter Anleitung von Seniorinnen gekocht. Dieses gemeinsame Kochen bereitet den Kindern
     viel Freude. Beide Gerichte haben den Kindern auch gut geschmeckt. Weitere Kochnachmittage mit den Seniorinnen sind geplant.


      

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